Sabine Vess
..Bruno Schulz - Sabine Vess: Bilder geboren aus dieser Begegnung
..Das Bruno Schulz Institut: Folgen dieser Begegnung
..ich bin Malerin
..meine Reiseberichte, Prosa, Theatertexte
..Mombasa/Kampala 1995: Zeichnungen während dieses Fünfzig-Tage-Marsches
..Lesungen über die Wechselwirkung Kunst/Leben und die Stimulanz der Kreativität anderer (Englisch)
..'Mit Strassenkindern aus ihrem Leben Theater machen', mein Bericht über diesen Prozess
..Rudolf Arnheim *1904 + 2007
..Ausstellungen, Veröffentlichungen, Theater, Projekte
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Angefangen habe ich mit dem Ornament, der Batik. 1971 stosse ich auf die Texte des polnisch-jüdische Dichters und Grafikers Bruno Schulz und weiss auf der zweiten Seite, dass ich da durch muss. Nach einer Inkubation von sieben Jahren breche ich auf. Gut sechs Jahre später zeugen hunderte von Zeichnungen, 300 Radierungen und einige Portraits von ihm von dieser Reise. Und ich fange an zu schreiben. Von 1986 bis 1993 entwickele ich am 'Instituut voor Theateronderzoek' in Amsterdam Theater anhand meiner Prosa. Ich spiele es selbst, unter anderem in Amsterdam und Berlin, wo ich 1940 geboren bin. Meine Erfahrungen führen 1989 zur Gründung der Stiftung BRUNO SCHULZ INSTITUT. Im Sommer 1995 laufe ich mit einer Gruppe von Afrikanern und Europäern von Mombasa in Kenia nach Kampala in Uganda. Unterwegs werde ich gebeten mit Strassenkindern in Nairobi Theater zu machen und, als Künstler unter Künstlern, mit Kunststudenten in einem der Elendsviertel Kisumus zu arbeiten. Von 1996 bis 2010 gehöre ich zum Heer der Freiwilligen der niederländischen Senioren-Experten (PUM), arbeite in Kamerun, Kenia und Mali und seit 1998 vornämlich in Peru. Damals da, entlang des Ucayali und des Rio Pisqui, verliebe ich mich in dieses Land und kehre jedes Jahr wieder, zunächst für Projekte von PUM. Seit 2005 mache ich mit Strassenkindern in Lima aus ihrem Leben Theater. Das ist mein persönliches Anliegen.
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